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Abbruch statt Aufbruch?Corpus Christi steht auf Hildesheimer Schließungsliste
Auf der Liste der zu schließenden Kirchen steht auch die Corpus Christi-Kirche in Garbsen-Havelse. Der Pastoralrat traf sich zu einer außerordentlichen, öffentlichen Sitzung am Freitag, 01. Februar 2008 in St. Raphael, um über das weitere Vorgehen zu beraten. In einer Stellungnahme protestiert der Pastoralrat gegen die Kategorisierung von Corpus-Christi (C2) und St. Maria Regina (B) und fordert die Bistumsleitung zu einem Dialog auf. Die Stellungnahme im Wortlaut finden Sie hier. In der kurz- und mittelfristigen Strukturplanung „Eckpunkte 2020", die am 15. Dezember 2003 verabschiedet wurde, hat das Bistum bereits angekündigt, seinen Bestand an Immobilien zu reduzieren, um Kosten zu sparen. Unter Federführung der Hauptabteilung Pastoral hat eine kleine Arbeitsgruppe alle Kirchen des Bistums nach bestimmten Kriterien bewertet. Die Verwaltungsvorlage, die im Bischöflichen Rat ausführlich diskutiert wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass von den insgesamt 438 Kirchen etwa die Hälfte unbedingt erhalten werden sollen. Bei knapp 15 Prozent besteht weiterer Klärungsbedarf, bei knapp 20 Prozent ist die Profanierung unausweichlich. Weitere 15 Prozent der Kirchen sollen nicht weiter durch das Bistum bezuschusst werden. Die Verwaltungsvorlage soll in den kommenden Monaten in den Dekanatspastoralräten diskutiert werden. Ende des Jahres wird Generalvikar Dr. Werner Schreer unter Würdigung der Stellungnahmen der Dekanatspastoralräte eine endgültige Entscheidung über die Kategorisierung der Kirchen treffen.
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