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Ökumenische Reisegruppe auf den Spuren des Heiligen PatrickEine ökumenische Reisegruppe aus St. Raphael und der evangelischen Willehadigemeinde war jetzt gemeinsam für eine Woche in Irland unterwegs. Viele interessante Ziele auf der grünen Insel standen auf dem Programm, sowohl in der katholisch geprägten Republik Irland, als auch im protestantisch dominierten Nordirland. Die Spannungen zwischen den Konfessionen sind häufig zu spüren, auch wenn die Probleme zwischen den Bevölkerungsgruppen weniger religiöser als sozialer Natur sind. Ökumene ist dennoch in Irland bislang etwas Außergewöhnliches. So wurden sich die 37 Garbsener ihrer eigenen guten Situation immer wieder bewusst, indem sie dankbar das gute Miteinander als evangelische und katholische Christen wertschätzten. Geleitet wurde die Reise von Pfarrer Nolte und seiner evangelische Kollegin Renate Muckelberg. Betroffen reagierte die Reisegruppe zum Beispiel auf die Trennung der katholischen und protestantischen Viertel in Belfast durch eine Art Niemandsland. Auf ihrer Reise besuchte die Gruppe viele beeindruckende Orte, unter anderem Armagh, Mellifont Abbey, Monasterboice, Derry, Giants Causeway, und die Großstädte Belfast und Dublin. Viele Orte haben eine besondere Bedeutung für das frühe Christentum, das von iro-schottischen Missionaren wie Bonifatius auch zu uns nach Deutschland gekommen ist. Auf dem Gruppenfoto hat sich die Ökumenische Pilgergruppe vor der Kirche von Downpatrick versammelt, wo sich seit dem 12. Jahrhundert die Grabstelle von St. Patrick, dem irischen Nationalheiligen befindet.
Auf schwankendem Grund - mit Gottvertrauen über dem Abgrund... Mitglieder der ökumenischen Reisegruppe aus Garbsen. Ein symbolträchtiges Foto: Ökumene als verbindende Brücke zwischen den Konfessionen.
Aus der Leine-Zeitung vom 4. Juni 2011:
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