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Ökumenischer Jugendkreuzweg findet zum 50. Mal stattZum 50. Mal findet in diesem Jahr bundesweit der ökumenische Kreuzweg der Jugend statt. Unter dem Titel "Menschensohn" hat der Dichter und Künstler Hans-Hilmar Seel aus Kirchheim-Teck sieben Kreuzwegstationen geschaffen. In den sieben Motiven knüpft der Maler an die Visionen des Propheten Daniel an. In Zeiten unmenschlicher Umstände erwartet das auserwählte Volk Gerechtigkeit und Frieden; es erwartet den "Menschensohn". Für Daniel und seine Zeitgenossen bleibt der Menschensohn eine Hoffnung. Für Christen gewinnt er Gestalt in Jesus. Vieles von dem, was Daniel als Dunkel empfand, ist bis heute in der Welt. Seit dem Leidensweg Jesu, der für alle Menschen gelitten hat, leuchten hinter Leid und Not Züge auf, die Hoffnung machen und Mut geben, an einer gerechteren Welt zu bauen. ![]()
Wer hilft Jesus beim Tragen In allen Bildern zeigt der Künstler das Gesicht Jesu bewusst nicht direkt. "Er provoziert vielmehr, eigene Vorstellungen vom Menschensohn zu entwickeln", erläutert Andreas Mauritz, Präses vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die neuen Kreuzweg-Bilder. "Zusätzlich wollen wir mit Texten und Liedern eine Brücke ins heutige Leben schlagen: Die Sehnsucht nach Gott gewinnt in diesem Kreuzweg Hand und Fuß." Als symbolische Verbindung zwischen jungen Christen im geteilten Deutschland war der Berliner Katholikentag 1958 Geburtsstunde des Jugendkreuzwegs, den evangelische und katholische Jugendliche seit 1972 gemeinsam beten. Mit jährlich rund 30.000 Teilnehmenden gehört er heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch Gläubige in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und in Luxemburg machen sich jedes Jahr auf den Jugendkreuzweg. Der Kreuzweg will vor allem eines: verbinden. Menschen, Länder, Konfessionen. Den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend tragen heute der BDKJ, die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (aej). In Garbsen führt der Kreuzweg in diesem Jahr wieder durch Berenbostel. Er beginnt um 18:00 in der Stephanuskirche (Stephanusstraße 24) und endet gegen 19:30 in St. Maria Regina (Böckeriethe 34). Im Anschluss gibt es für alle Teilnehmer eine Stärkung. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Hugo-Band. |
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