Katholische Kirche in Garbsen

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Aus der Leine-Zeitung vom 30. April 2007

Klaus Moschner ist aus der KAB kaum wegzudenken

Nach 38 Jahren findet der Vorsitzende zwei Nachfolger für das Amt

 

Von Uwe Kreuzer
Berenbostel.
Klaus Moschner hat nicht viel Aufhebens machen wollen. Daran aber mochten sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und die katholische Gemeinde St. Maria Regina gestern nun wirklich nicht halten: Moschner war 38 Jahre lang der Vorsitzende der KAB-Ortsgruppe. Freunde und Begleiter schenkten ihm einen feierlichen Abschied.
Abordnungen von KAB-Gruppen der Diözese Hildesheim waren mit Flaggen zum Abschiedsgottesdienst angereist. Von der Gemeinde bekam Moschner, der aus Schlesien stammt und heute mit Ehefrau Christa in Meyenfeld lebt, 38 Blumen und eine Verdienstmedaille überreicht. Die Predigt in der voll besetzten Kirche hielt der Diözesanpräses der KAB, Pater Ludger Wolfert. Das ist der Priester, der KAB-Mitglieder als Seelsorger begleitet. Er redete mit Enthusiasmus gegen die Ökonomisierung des Lebens und sprach den scheidenden Vorsitzenden direkt an: „Wir definieren unseren Wert nur nach der Erwerbsarbeit. Hat dann ein Mensch wie Klaus Moschner keinen Wert mehr?“ Die vielen Gemeindemitglieder, die dem 72-Jährigen stehend applaudierten, gaben eine klare Antwort. Pastoralratsmitglied Thomas Bannert schrieb ihm „Ausstrahlung weit über die KAB hinaus“ zu.
Moschner selbst blickt nach dieser langen Amtszeit gern zurück: „Ich glaube, die Arbeit hat mir gelegen. Ich habe mich immer bemüht, Leute zu begeistern.“ Das, so sein Nachfolger Reinhold Meyer, sei Moschners größte Stärke gewesen. Gemeinsam mit Karl-Heinz Korn wird Meyer ein Führungsduo bilden. Die Hauptaufgabe: „Junge Mitglieder und Familien werben.“ Der Vorgänger hat „ein gutes Gefühl“ dabei und will jetzt den Ruhestand im Ruhestand genießen. Morgen wird noch einmal gefeiert: Am Tag der Arbeit vor 50 Jahren ist Moschner in die KAB eingetreten.

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