Katholische Kirche in Garbsen

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Aus der Leine-Zeitung vom 5. Januar

Die Sternsinger sammeln für Kinder und besuchen das Rathaus

Garbsen. „Wir bringen Glück und Segen für dein Haus“, haben rund 40 Sternsinger der katholischen Gemeinde gestern Morgen im Rathaus gesungen. Der Besuch bei Bürgermeister Alexander Heuer und seinen Dezernenten war ein Höhepunkt der Sammelaktion für Kinder in Entwicklungsländern, die morgen in einem Gottesdienst ab 18 Uhr in St. Raphael endet.
62 junge Katholiken zwischen 9 und 15 Jahren sind in Garbsen unterwegs. Nach dem Rathausbesuch machten sie sich zu Kindergärten und Altenheimen auf, danach stehen rund 250 Hausbesuche im Stadtgebiet an. Mit dabei sind Spendendosen und Aufkleber für die Hauseingänge, auf denen die Buchstaben CMB für „Christus mansionem benedicat“ stehen, zu deutsch „Christus segne dieses Haus“. Auch im Rathaus hinterließen die Sternsinger diesen Segen – und bekamen dafür auch Geld für ihre Dosen. sok

Rund 40 kleine Könige und Sternträger singen im Rathaus. Franziska Vandl (14, kleines Bild) bringt anschließend den Aufkleber mit dem abgekürzten Segen über dem Rathauseingang an. Weitze (2)

Wir danken der Leine-Zeitung für die Erlaubnis zur Veröffentlichung dieses Artikels auf unserer Homepage!

Wort zum Sonntag
Sternsinger werden zum Segen

Morgen ist der Dreikönigstag. Da werden an vielen Weihnachtskrippen die Figuren der Heiligen Drei Könige zu den Hirten gestellt. Im Gefolge der Sterndeuter aus dem Morgenland sind jetzt auch die Sternsinger wieder unterwegs. Sie verkünden die Weihnachtsbotschaft und sammeln Spenden für arme Kinder in aller Welt.
Seit fünfzig Jahren gibt es nun schon die Sternsingeraktion der deutschen Katholiken. Sie ist zur größten Hilfsaktion von Kindern für Kinder weltweit geworden. Rund 3000 Projekte können in den ärmeren Ländern dadurch jährlich unterstützt werden: Projekte für Straßenkinder, Aids-Waisen, unterernährte Kinder und Kindersoldaten.
Allein im vergangenen Jahr kamen bundesweit fast 40 Millionen Euro zusammen. Doch es geht nicht nur um die gefüllten Sammelbüchsen. Immer wieder erleben die Kinder, wie ihr Besuch ein Lächeln auf das Gesicht von Menschen zaubert. Alte Menschen, denen die Rührung anzumerken ist. Junge Familien mit staunenden Kindern. Sie erleben, dass ihnen nicht nur die Wohnungstüren geöffnet werden, sondern dass sie in die gute Stube gebeten werden, dass die Kerzen am Tannenbaum und an der Krippe entzündet werden, dass mitgesungen und gebetet wird. Manchmal ist sogar der Tisch mit Kakao und Keksen gedeckt. „Danke, dass Ihr da wart!“ , hören sie oft.
Nach dem Einsammeln der Spende schreiben die Sternsinger mit Kreide an die Wohnungstür: „Christus segne dieses Haus.“ Etwas von diesem Segen ist in diesem Moment bereits spürbar.
Der Wunsch der Sternsinger für das neue Jahr ist, dass das Leben der Menschen, die hier ein- und ausgehen, immer wieder gesegnet sei. Dass da immer jemand ist, der es gut meint. Der zu ihnen hält und hilft, dass sie die großen und kleinen Sorgen des Lebens meistern. Die Heiligen Drei Könige haben so jemanden entdeckt als sie das Kind in der Krippe fanden. Jesus, in dem Gott selbst Mensch wurde. Gregor Branahl

Links: Die Sternsinger besuchen das Rathaus - Homepage der Stadt Garbsen
      

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