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Aus der Leine-Zeitung v. 23.01.2007:
300-Kilo-Kreuz schwebt auf die Turmspitze

Berenbostel.
Bereits 1973 hatten die Katholiken ihr Gemeindezentrum St. Maria Regina an
der Böckeriethe eröffnet – seit gestern ist es erst komplett. Ein 300
Kilogramm schweres Edelstahl-Kreuz schwebte gegen 10.30 Uhr an einem langen
Kranausleger zur Turmspitze. Monteure schraubten es in 22 Metern Höhe an.
Fast 20 000 Euro hatten Spender in der Gemeinde zusammen gebracht, um das
Kreuz auf dem 1991 fertig gestellten Turm ergänzen zu können.
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Fünf Meter hoch und zwei Meter breit ist das
neue Kreuz für die Kirche St. Maria Regina (großes Bild). Willi Hartmann
(kleines Bild oben, links) und Siegfried Prause haben um Spenden dafür
geworben. Pastor Andreas Hasse hat es gestern gesegnet (kleines Bild unten).
Oheim (2)/Sokoll |
Viele Spender haben geholfen
Das neue Turmkreuz orientiert sich
am Altarkreuz in St. Maria Regina
Von Sven Sokoll
Berenbostel. Das fehlende Kreuz war in St. Maria Regina schon immer ein Thema.
Nachdem 1991 wenigstens ein Turm die Kirche ergänzt hatte, hatte sich vor allem
der damalige Pfarrer Hans Piorreck für den krönenden Abschluss eingesetzt. Ein
Versuch mit einer Marienkrone überzeugte nicht. Vor einem Jahr hatten sich dann
Willi Hartmann und Siegfried Prause vom damaligen Kirchenvorstand der Sache
angenommen. Mit dem Architekten Thomas Rauck entwickelten sie einen Entwurf, der
Elemente des großen Altarkreuzes aufnimmt. Rauck hat eine Beziehung zu St. Maria
Regina, weil sein Vater Wolfgang das Gemeindezentrum entworfen hatte.
Ursprünglich sollte das Kreuz aus Kupferblech gefertigt werden. Das hätte aber
vielleicht mit dem Zinkdach reagiert, waren die Befürchtungen. Nun ist also ein
Edelstahl-Kreuz gekommen.
Da der Haushalt der Kirchengemeinde die benötigten 20 000 Euro nicht hergab und
weder von der Diözese noch vom Staat Hilfe zu erwarten war, initiierten Hartmann
und Prause eine Spendenaktion. Nahe des Kircheneingangs blickten die
Gottesdienstbesucher seit November auf ein symbolisches Holzkreuz mit dem
aktuellen Spendenstand. Die letzte Markierung ist bei 17 500 Euro, die sich
zusammensetzen aus vielen Spenden von 10 bis 2000 Euro.
Den nötigen Segen verlieh Pastor Andreas Hasse dem fünf Meter hohen und zwei
Meter breiten Kreuz, ehe es in die Höhe gezogen wurde. Mit den Berenbosteler
Katholiken soll das neue Kreuz in der Fastenzeit noch einmal gefeiert werden.
Auch die Spender werden eingeladen.
Verantwortlich für den Artikel ist die Redaktion der
Leine-Zeitung
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