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"Ein Segen für die Liebe"Ökumenischer Gottesdienst für Liebende am Valentinstag
Ein besonderer „Gottesdienst für Liebende“ fand am Mittwoch, 14. Februar in St. Raphael statt. "Junge und langjährige Paare, glückliche und solche, die es im Moment nicht so einfach miteinander haben" waren dazu eingeladen. Und so gemischt war dann auch die kleine Gemeinde, die sich am Abend des Valentinstages einfand. "Lass es Liebe sein" - mit diesem Popsong wurde die Feier eröffnet, die von Pfarrer Benno Nolte und Pastorin Renate Muckelberg geleitet wurde. Die Hochzeit zu Kana stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes: Weil in dieser biblischen Geschichte der Wein ausging, verwandelte Jesus Wasser in Wein. Die Hoffnung, dass das Wasser des Alltags einer Beziehung auch immer wieder in den Wein des Festes und der Freude verwandelt werden kann, war Kerngedanke der Predigt von Pastoralreferent Gregor Branahl. Und so bekamen alle Mitfeiernden als prickelnde Überraschung ein Fläschchen Sekt geschenkt. Am Ende des Gottesdienste nutzten die meisten Paare die Möglichkeit, sich segnen zu lassen. Gemeindereferentin Astrid Schaefer, die diesen Gottesdienst mit vorbereitet hat, meint: „Viele Paare möchten gern etwas für ihre Beziehung tun. Es tut ihnen gut, wenn Sie dabei auch Zuspruch von Oben bekommen. Der Segen ist dafür ein schönes Zeichen“. Fest steht, dass nach dieser guten Erfahrung auch im nächsten Jahr wieder ein Gottesdienst für Liebende angeboten werden soll. Der heilige Valentin soll im 4. Jahrhundert Bischof von Terni in Italien gewesen sein. Die Erzählungen, dass er Rosen an Verliebte verschenkt und Paare geheim getraut hätte, entspringen volkstümlichen Quellen und sind historisch nicht nachweisbar. Dennoch galt er lange Zeit als Patron der Verlobten und als Stifter einer guten Heirat. Heute haben vor allem die Blumenläden und Juweliere den Valentinstag als willkommenen Werbeträger auf den Schild gehoben. Seit einigen Jahren bieten die Kirchen mit wachsendem Erfolg Segnungsfeiern für Paare an und sprechen damit auch bewusst Kirchenferne an.
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