Verabschiedung von Astrid und Martin Schaefer
So
viele Kinder und junge Familien wie selten an einem normalen Sonntag waren in
der Kirche St. Raphael versammelt. In dem Gottesdienst wurde Gemeindereferentin
Astrid Schaefer verabschiedet. Die Jugendschola unter Leitung von Ehemann Martin
Schaefer, sowie die Song-Time Gruppe und der Kindersingkreis von Evelyn
Jagstaidt gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit. Gemeinsam mit
Kommunionkindern und Ministranten sangen alle zusammen einen Segenswunsch als
Abschiedslied.
Viele hatten Tränen in den Augen, als sich Astrid Schaefer
sich bei der Gemeinde für die gute Aufnahme bedankte. "St. Raphael ist für mich
und meinen Mann ein Stück Heimat geworden" blickte die Religionspädagogin auf
ihre Zeit in Garbsen zurück. Rita Weisser, stellvertretende Vorsitzende des
Pastoralrates, hob die engagierte Arbeit Astrid Schaefers in der
Erstkommunionvorbereitung, bei der Betreuung der Ministranten, bei
Kinderfreizeiten und im schulischen Religionsunterricht hervor. Bernd Geßner vom
Familienmesskreis bedankte sich bei Astrid und Martin Schaefer: "Wann immer wir
Eure Hilfe brauchten bei der Gestaltung von Familiengottesdiensten: Ein Anruf
genügte und Ihr wart da!" Elisabeth Seelwische von der Mitarbeitervertretung der
Gemeindereferent/-innen bedauerte: "Wir haben gekämpft für die Berufsgruppe. In
Deinem Fall haben wir leider verloren." Auch Pfarrer Nolte äußerte nach seinen
Dankesworten Kritik an der Entscheidung der Bistumsleitung, junge pastorale
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht weiter zu beschäftigen. Auch bei der
derzeitigen Finanzlage - "es hätte nicht sein müssen", bedauerte Nolte. Die
Kirche setze ihre Zukunft aufs Spiel, wenn sie am pastoralen Personal spare.
Beim
anschließenden Empfang im Pfarrheim nutzten viele Gemeindemitglieder die
Gelegenheit, um sich persönlich beim Ehepaar Schaefer zu verabschieden und ihm
herzliche Glückwünsche mit auf den Weg zu geben: Es ist Nachwuchs unterwegs, im
Sommer werden die beiden ein Kind bekommen.
Wir wünschen Astrid und Martin Schaefer und ihrer jungen
Familie alles Gute und Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg!

Liebe
Gemeinde!
Drei Jahre hatte ich Zeit, mich auf diesen Abschied vorzubereiten. Leichter ist
es dennoch nicht, „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Ich verabschiede mich nicht nur
von Ihnen und Euch, denen ich viel zu verdanken habe; nicht nur von der Gemeinde
St. Raphael, in der ich fünf Jahre hauptsächlich in der Kinder- und Jugendarbeit
gerne gearbeitet habe; nicht nur von der Stadt Garbsen, in der ich mit meinem
Mann gewohnt habe, sondern auch von meinem Beruf als Gemeindereferentin, für den
ich mich vor 10 Jahren entschieden habe und mir eine sichere berufliche Zukunft
in der Kirche von Hildesheim in Aussicht gestellt wurde. So schnell kann sich
das Blatt wenden. Die Konsequenzen der Eckpunkte 2020 muss nicht nur ich
schmerzlich erfahren. Dankbar bin ich für die guten Erfahrungen, die ich in den
vergangenen Jahren sammeln konnte. Ich habe mich wohl gefühlt, durfte viele
Menschen kennen lernen und erleben, die sich für eine lebendige Gemeinde und
Kirche eingesetzt und engagiert haben. Dadurch haben sie meine Arbeit
erleichtert und vor allem bereichert. Dafür möchte ich Ihnen und euch Danke
sagen! Mich ermuntert der Gedanke, dass nicht alles auf einmal aus ist, sondern,
dass sich neue Wege eröffnen werden. Dieses Vertrauen stärkte mich in den
letzten drei Jahren und ich werde auch weiter optimistisch bleiben. Auch wenn
ich beruflich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Pläne habe, verändert
sich meine familiäre Situation umso mehr. Wir werden in die Nähe von Hildesheim
umziehen und nicht zuletzt freue ich mich riesig auf die Geburt unseres Kindes
im August und der damit verbundenen neuen Aufgabe und Herausforderung! An
die Zeit in Garbsen werde ich mich gerne zurück erinnern. Mit den folgenden
Wünschen möchte ich Ihnen und euch im wahrsten Sinne des Wortes „Auf
Wiedersehen" sagen:
Ich wünsche dir, dass
das Glück in dir Wurzeln schlägt
und die Freude dich zu
gespannter Erwartung
auf die Überraschungen
des Lebens hinbewegt.
Ich wünsche dir, dass
fröhliche Lieder in dir
deine Lebendigkeit zum
Klingen bringen und tanzend neue Kreise ziehen.
Ich wünsche dir, dass
sich die Zuversicht
hell wie das
Morgenlicht auf deinen Wegen ausbreitet
und dich beschwingt
der Zukunft entgegenblicken lässt.
Christa Spilling-Nök
Ihre
Astrid Schaefer